Zum 50jährigen Vereinsjubiläum hatte am Wochenende der Rollhockey-Partnerverein Sant Cugat (Spanien) zu einem dreitägigen Rollhockey-Turnier für alle Jugendaltersklassen eingeladen und auch die Iserlohner U 15-Mannschaft war dabei. In Begleitung von Trainern und Eltern waren 11 Jugendliche der ERGI auf die weiter Reise gegangen. Mit über 35 Vereinsmannschaften war das Turnier besetzt; für die Iserlohner ein wahres Eldorado des internationalen Rollhockeys.

Und die seit dieser Saison neu formierte U 15 Truppe aus Iserlohn musste sich mit namhaften und erfahrenen Gegnern messen. Die Mannschaften aus Sant Cugat, vom FC Barcelona und auch aus Genf (Schweiz) waren haushoch überlegen, auch weil sie mindestens zwei Jahre länger zusammen und deshalb auch entsprechend eingespielt sind. Obwohl die Ergebnisse für die Iserlohner Jungs deprimierend ausfielen waren sie doch von den Spielen begeistert und wuchsen über sich hinaus. Sowohl die Torleute als auch die Feldspieler zeigten klasse Leistungen und erhielten nicht nur von den Iserlohner Schlachtenbummlern frenetischen Szenenbeifall, sondern ernteten auch Anerkennung der gegnerischen Mannschaften.

Bei den Spielen der Iserlohner kam immer besondere Stimmung auf, weil die kleine Iserlohner Anhängerschar die Halle zum Beben brachte. Auch dies wurde von den Gastgebern mit Freude wahrgenommen.

Neben der sportlichen Auseinandersetzung war natürlich das Treffen mit den Sportlern aus Sant Cugat und deren Familien sowie Fahrten nach Barcelona weitere Höhepunkte der Fahrt. Während die Spieler in den Gastfamilien wohnten und mit den Gastgebern die Freizeit verbrachten, hatten Eltern und Betreuer eigenes Besuchsprogramm und führten mit den Vereinsvertretern Gespräche.

Auch diese Sportveranstaltung fand im Rahmen des Erasmus Programms „Ethic 4 Sports“ statt. Dass dieses Programm Früchte trägt freute insbesondere auch die Iserlohner Delegation. Wurden doch deren Jungs von den Gasteltern besonders belobigt für ihr Auftreten und man versicherte diese jeder Zeit wieder in die Familien aufnehmen zu wollen. Zum Abschluss der Reise – die sonst erfreulich und ohne Probleme war – kam es dann am Sonntagabend zu einem Desaster. Weil am Flughafen Probleme auftraten, konnte der Rückflug erst mit fast fünfstündiger Verspätung angetreten werden. Fast acht Stunden musste die Iserlohner Delegation auf dem Flugplatz ausharren.

Und am frühen Montagmorgen traf man dann – total erschöpft aber glücklich – in Iserlohn ein. Trotz dieser „Panne“ war es insbesondere für die Jugendlichen ein Erlebnis, was sie nicht schnell vergessen werden. Die ERGI bedankt sich bei allen Sponsoren, die diese Reise der U-15 möglich machte.