RESG Walsum – ERG Iserlohn 3:5 (1:2)

Ein hartes Stück Arbeit hatten die Sauerländer im Duisburger Norden, bei den Gastgebern scheint die Formkurve trotz der Niederlage wieder etwas nach oben zu zeigen.

Sebastian Haas sorgte mit seinem Treffer in der 2. Minute für einen Traumstart, die Walsumer wollten unbedingt anfangen Wiedergutmachung zu leisten, es war so viel Feuer in der Partie, dass es in der 5. Minute schon zwei Ermahnungen für Walsum und eine blaue Karte gegen Kai Milewski gab. Die große Chance zum 2:0 wurde aber vergeben. Vielmehr schöpften die Iserlohner durch die überstandene Unterzahl Kraft und schafften durch Timon Henke in der 13. Minute den Ausgleich. Kurz vor der Halbzeit bügelte Milewski seine Karte wieder aus und traf zum umjubelten 1:2, das auch die Halbzeitführung bedeutete.

Nach dem Seitenwechsel gönnten sich beide Mannschaften keine Minute Ruhe und drückten aufs Gaspedal. Marc Rue erhöhte in der 26. auf 1:3, Sebastian Haas konterte das nur eine Minute später. Der Tabellensiebte erhöhte den Druck und irgendwann war auch die vielbeinige ERG-Abwehr geschlagen und Miquel Vila Gallaguet sorgte für den Ausgleich (35.). Weiteren Aufwind gab es, als die Gäste in der 36. Minute den Direkten nach 10. RESG-TF nicht zu nutzen wussten. In der Folge wollte Walsum aber zu viel und liefen den konterstarken Sauerländern ins Messer. Marc Rue sorgte für die erneute Führung (40.). Walsum setzte nun alles auf Angriff und kam trotz bester Möglichkeiten nicht mehr zum Ausgleich, vielmehr setzte Adrian Börkei in der Schlussminute den letzten Treffer in der
heiß umkämpften Partie.

Starke Leistung in Walsum- Lukas Kost

 

Iserlohn ist nun aufgrund des besseren direkten Vergleichs mit Darmstadt 5. und hat mit dem RHC Recklinghausen das vermeintlich leichteste Restprogramm im Kampf um den wichtigen 4. Tabellenplatz.

Torfolge: 1:0 S. Haas (2.), 1:1 T. Henke (13.), 1:2 K. Milewski (21.), 1:3 M. Rue (26.), 2:3 S. Haas (27.), 3:3 M. Vila Gallaguet (35.), 3:4 M. Rue (40.), 3:5 A. Börkei (50.)

Blaue Karten: RESG: -, ERG: K. Milewski (5.), TF: 11:7

Quelle: Rollhockey.de